Geschichte des Instituts

Nordische Studien in Greifswald – ein historischer Abriss

Greifswald blickt als Ort nordischer Studien auf eine lange Geschichte zurück, was mit den traditionellen, durch die Lage an der Ostsee begünstigten Beziehungen der Stadt zum europäischen Norden verknüpft ist.

1. Die Anfänge

Die Universität Greifswald, im Jahre 1456 gegründet, ist – nach Rostock (gegr. 1419) – die zweitälteste im Ostseeraum. Studenten aus dem Norden konnten sich hier schon vor der Gründung der Universitäten in Kopenhagen, Lund, Uppsala, Åbo und Dorpat für ein Studium der klassischen Disziplinen einschreiben. Noch enger wurden die Verbindungen der Greifswalder Universität zu Nordeuropa, als nach dem Dreißigjährigen Krieg Vorpommern und Rügen bis 1815 zum Königreich Schweden gehörten. Die Universität Greifswald entwickelte sich in dieser Zeit zu einem kulturellen Verbindungsglied zwischen Deutschland und Schweden.

Es waren zunächst die praktischen Bedürfnisse von u.a. deutschen Kaufleuten, die das Interesse an der schwedischen Gegenwartssprache in den Vordergrund rücken ließen. Johann Carl Dähnert (1719-1785), Professor für Philosophie und schwedisches Staatsrecht, war der erste einheimische Hochschullehrer, der bewusst von Greifswald aus den Kulturaustausch mit Schweden pflegte, veröffentlichte 1784 sein "Kurzgefaßtes Deutsches und Schwedisches Hand-Lexicon mit angefügten Französischen Bedeutungen" (Stockholm, Upsala, Åbo). Dieses Werk erlebte bereits 1796 in Stralsund eine zweite Auflage, ergänzt durch eine "Schwedische Sprachlehre für Deutsche" von Gustaf Sjöborg. In dieser Zeit erschien auch das "Teutsch-Schwedische und Schwedisch-Teutsche Wörterbuch. Tysk och Swensk, samt Swensk och Tysk Ord-Bok" (Stockholm, Upsala, Åbo und Greifswald 1782-1790) – eine Gemeinschaftsarbeit des Greifswalder Geschichtsprofessors Johann Georg Möller (1729-1807) und des großen Reformers der schwedischen Orthographie, Carl Gustav af Leopold (1756-1829), der seit 1782 als Dozent für Wissenschaftsgeschichte an der Greifswalder Universität lehrte. Im 17. Jahrhundert studierten Georg Stiernhielm (1598-1672) und Lasse Lucidor (1638-1674) in Greifswald.

Die Nordistik entwickelte sich jedoch in Greifswald – wie auch an anderen deutschen Universitäten – erst spät zu einer eigenständigen Disziplin. Einer ihrer Wegbereiter, der schwedische Dichter und Philosoph Thomas Thorild (1759-1809), war seit 1796 als Bibliothekar und außerordentlicher Professor für Literatur in Greifswald tätig. Seine Vorlesungen waren wohl die ersten, die über schwedische Sprache und Literatur an einer deutschen Hochschule gehalten wurden. Thorild ist auf dem Friedhof in Neuenkirchen, nur wenige Kilometer nördlich von Greifswald, beigesetzt.

An der Universität waren es vor allem Vertreter der germanischen Philologie, die sich auch mit nordistischen, fast ausschließlich altnordistischen, Themen befassten: u.a. Karl Robert Klempin (1816-1874), der sich mit einer Schrift über Eddalieder habilitierte und Vorlesungen über nordische Mythologie hielt; andere folgten: Friedrich Vogt (1875), Theodor Siebs (1891/92), Johannes Bruinier (1893-1898), Johannes Stosch (1906/07).

2. Institutsgründung

Schon 1821 unternahm der Theologe Friedrich Wilhelm von Schubert (1788-1856) einen Versuch, die Universität Greifswald zu einem Zentrum nordischer Studien zu entwickeln. Seine Eingabe wurde jedoch negativ beschieden.

Mit der von der preußischen Regierung initiierten Eröffnung des Nordischen Instituts am 4. Oktober 1918 – des ersten in Deutschland – fand die Nordistik erstmals eine eigene wissenschaftliche Vertretung an der Universität Greifswald. Geschäftsführender Direktor wurde der Geheime Konsistorialrat Prof. Dr. Dr. Gustaf Dalman (1855-1941). Doch blieb das Institut in Lehre und Forschung nicht auf die Nordische Philologie beschränkt, vielmehr widmete man sich im Sinne einer wissenschaftlichen Auslandskunde, wie sie von der preußischen Regierung für die Universitäten konzipiert worden war, auch Fragen der Geographie, Kultur, Ökonomie, Politik und des Rechts der nordischen Länder.

Durch diese Vereinigung einer Vielzahl von Disziplinen eröffneten sich der Nordischen Philologie ganz neue Möglichkeiten. Da eine wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Norden ohne Sprachkenntnisse nicht erfolgreich sein konnte, wurden nun neben altnordistischen Lehrveranstaltungen auch regelmäßig Sprachkurse angeboten. Erster Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche und Nordische Philologie wurde Wolf von Unwerth (1886-1919). 1921 trat Paul Merker (1881-1945) an seine Stelle, nunmehr mit einer Professur für Neugermanistik und Nordische Philologie. Sein Nachfolger wurde Leopold Magon (1887-1968), Professor für Deutsche und Nordische Philologie, der als Direktor von 1928 bis 1933 dem Nordischen Institut und – nach der Umwandlung der bis dahin bestehenden Länderabteilungen in eigene Institute – von 1933 bis 1945 dem Dänischen, Norwegischen und Isländischen Institut vorstand. Bis 1945 leitete der Historiker Johannes Paul (1891-1990) das Schwedische Institut und Hans Grellmann (1898-1945) das Institut für Finnlandkunde. Im Sommersemester 1934 lehrte auch Walter Baetke (1884-1978) in Greifswald, bevor er nach Leipzig ging und dort seine bekannte Altnordistik-Schule begründete. Im selben Jahr erfolgte die Einrichtung eines isländischen Lektorats, nachdem seit 1919 ein schwedisches, seit 1921 ein finnisches und seit 1931 ein dänisches Lektorat bestanden hatten. 1922 wurde der Geographieprofessor Gustav Braun erster Direktor des neugegründeten Instituts für Finnlandkunde.

3. Nordische Studien im Nationalsozialismus

Die Jahre nach 1933 zeigten, dass die Wissenschaft – insbesondere wenn man sich mit "dem Nordischen" befasst – nicht losgelöst von der Politik existieren kann. Während einige Institutsmitglieder dem Nationalsozialismus nahestanden, konzentrierten sich andere, darunter der Institutsdirektor Leopold Magon, auf die wissenschaftlichen Beziehungen zu den nordeuropäischen Ländern und distanzierten sich von der offiziellen Politik. In der Lehre und vor allem in der Forschung hinterlässt die nationalsozialistische Ideologie jedoch erstaunlich wenig Spuren.

Die Philosophische Fakultät lehnte 1936 die Wahl von Magon zum Dekan ab; er war nicht Mitglied der NSDAP und unterhielt zudem Kontakte zum katholischen Pfarrer Alfons Maria Wachsmann, der 1944 hingerichtet wurde. Der damalige Schwedischlektor und Ehrendoktor der Rostocker Universität, Stellan Arvidsson (1902-1997), wurde bereits 1933 wegen seiner nicht konformen Haltung von seinem Lehramt entlassen und aus Deutschland ausgewiesen. Als Gastprofessor hielt er ab 1980 an der damaligen Sektion Nordeuropawissenschaften der Universität Greifswald Vorlesungen u.a. über Thomas Thorild. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Arvidsson, u.a. als Vorsitzender von Förbundet Sverige-DDR, dem SED-Regime nahe.

Im Zweiten Weltkrieg kam die wissenschaftliche Arbeit am Nordischen Institut zum Erliegen, und das Lehrangebot wurde gegen Ende des Krieges auf wenige Sprachkurse reduziert. Bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen des Instituts 1943 konnte die geplante Verleihung der Ehrendoktorwürde an Knut Hamsun nicht stattfinden.

4. Nordische Studien im Sozialismus

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich Leopold Magon, der im Juni 1945 zum Dekan der Philosophischen Fakultät gewählt worden war, bis zu seiner Berufung nach Berlin 1950 für die Wiedereröffnung des Nordischen Instituts ein. Wurden bereits ab 1951 nordistische Lehrveranstaltungen an der Universität angeboten, so konnte das Nordische Institut erstmals 1954 wieder eigene Studenten immatrikulieren. Im gleichen Jahr wurde Ruth Dzulko, 1952 in Jena habilitiert, die erste Direktorin des wiedereröffneten Instituts.

Im September 1955 verließ Frau Prof. Dr. Dzulko Greifswald und ging in die Bundesrepublik: Der Staatssicherheitsdienst hatte ihr nahegelegt, für ihn in der Philosophischen Fakultät als Informantin zu arbeiten. Frau Dzulko lehnte dies aus Gewissensgründen ab, sah keinen anderen Ausweg als den Umzug in den Westen und nahm damit das Ende ihrer Universitätskarriere in Kauf. Andere konnten oder wollten diesen Weg nicht gehen. Es fällt auf, dass der spätere Institutsdirektor Herbert Joachimi in seinen Berichten über die Institutsgeschichte Frau Dzulkos kurze Amtszeit übersieht und den Neubeginn des Instituts in das Jahr 1956 legt (vgl. Joachimi 1980: 7).

Der Direktor des Instituts für Deutsche Philologie, Prof. Dr. Fritz Tschirch, übernahm nach Prof. Dzulko die Institutsleitung kommissarisch. 1956 war Prof. Dr. Hans-Friedrich Rosenfeld Institutsdirektor, und 1957 wurde Dr. Bruno Kress (1907-1997), anerkannter Kenner der isländischen Sprache und Literatur, zum kommissarischen Direktor bestellt. Entsprechend seinen programmatischen Stellungnahmen über "Gegenstand und Anliegen der Nordistik in der Deutschen Demokratischen Republik" (Kress 1957/58) stellte in Lehre und Forschung für die folgenden Jahrzehnte der Marxismus-Leninismus die ideologische Vorgabe dar. Seit 1998 findet jährlich eine Bruno-Kress-Vorlesung zu linguistischen Themen des Isländischen statt.

1958 verlässt der wissenschaftliche Assistent Wilhelm Friese (1924-2008) das Institut und flieht in die Bundesrepublik. 1992-94 wirkte er als Professor wieder am Nordischen Institut.

Ab 1954 wurden durch die Vorlesungen Wolfgang Morgenroths vor allem die altnordistischen Traditionen am Nordischen Institut wieder aufgenommen. Daneben konnten für den Sprachunterricht im Dänischen, Finnischen, Schwedischen und für ein Jahr (1962) auch für das Isländische Muttersprachler als Lektoren gewonnen werden. Unter den ausländischen Lektoren, die hier lehrten, finden sich bekannte Namen wie S. B. F. Jansson, A. Kivimaa, Å. Ohlmarks, L. Posti, A. Rosenquist und A. Sudman.

1963 wurde Prof. Dr. Bruno Kress in der Institutsleitung durch Prof. Dr. Rudolf Agricola (1900-1985), der davor eine außenpolitische Karriere gemacht hatte, abgelöst. Er wurde 1965 von Dr. Horst Bien (kommissarisch) und 1967 von Dr. Herbert Joachimi (1921-1993) gefolgt, der – wie seine beiden Vorgänger – Lehre und Forschung als "marxistisch-leninistische Nordeuropawissenschaften" maßgeblich geprägt hat.

Durch die Konzentration der Nordeuropaforschung in der DDR an der Universität Greifswald entstand im Zuge der 3. Hochschulreform 1969 aus dem Nordischen Institut die Sektion Nordeuropawissenschaften. Damit wurden ähnlich wie in den 20er Jahren verschiedene Disziplinen unter einem Dach zusammengeführt. 1976 wurde der Lehrstuhl für Fennistik gegründet, dessen erster Inhaber, Kurt Schmidt, sich besonders der finnischen Literaturgeschichte widmete. 1982 übernahm er die Sektionsleitung.

In den 70er und 80er Jahren fand neben der Ausbildung von Diplom-Sprachmittlern (Übersetzern und Dolmetschern) nur in geringem Umfang eine philologische Ausbildung statt. Die Institutsmitglieder hatten andere Aufgaben. Dennoch konnte eine Reihe von Forschungsergebnissen vorgelegt werden; neben Ernst Walters Habilitationsschrift (1976) sei auf sechs Dissertationen zum Isländischen und Schwedischen hingewiesen. Für den literaturwissenschaftlichen Bereich sind neben den Arbeiten Horst Biens auch die Forschungen Artur Bethkes, bis 1991 Professor für Kultur Nordeuropas, zur schwedischen Arbeiterliteratur sowie Dissertationen zur dänischen, norwegischen und schwedischen Literatur zu nennen. Auch sind Textausgaben und Übersetzungen skandinavischer Autoren, darunter Werke Henrik Ibsens, Selma Lagerlöfs, Halldór Laxness', Martin Andersen Nexøs und August Strindbergs erschienen. 1980 fand die 13. Studienkonferenz der International Association for Scandinavian Studies (IASS) in Greifswald statt.

Dennoch bleibt unverkennbar, dass die dogmatischen Lehrsätze des Marxismus-Leninismus viele aus der Sektion hervorgegangenen Arbeiten bestimmten. So lief von 1976 bis 1980 ein Projekt unter der Bezeichnung "Nordeuropa im internationalen Klassenkampf". Einige Dissertationen zeigen dies auch deutlich in ihren Titeln. Daneben finden sich Arbeiten, in denen die ideologischen Phrasen eher als klischeehafte Pflichtübungen absolviert werden.

5. Nordische Studien nach der Wiedervereinigung

Das Ende der DDR und die Wiedervereinigung 1990 brachten für die Nordeuropawissenschaften tiefgreifende Veränderungen mit sich. Ab 1993 gehörte von den Habilitierten Institutsmitgliedern niemand mehr dem Lehrkörper an; "sie scheiterten zumeist an der nach dem Hochschulerneuerungsgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern geforderten doppelten Überprüfung durch eine Ehrenkommission (die das Verhalten der hauptberuflichen Mitglieder der Universität beurteilte und eine ehemalige Tätigkeit für den Staatssicherheitsdienst überprüfte) oder eine Fachkommission, die die Befähigung zu Lehre und Forschung untersuchte; einige konnten aus strukturellen Gründen nicht übernommen werden" (vgl. Friese 1993: 124).

1992 wurde PD Dr. Hans Fix-Bonner (seit 1994 Prof.) zum kommissarischen Direktor des Nordischen Instituts bestellt. Inhaltlich kam es im Zuge der Neuausrichtung des Instituts zu einer Konzentration auf die fennistische und nordistische Sprach- und Literaturwissenschaft. 1995 war das Nordische Institut Gastgeber für die 12. Arbeitstagung der deutschsprachigen Skandinavistik.

2008 ist das Nordische Institut – trotz Protesten – als Nordische Abteilung in das Institut für fremdsprachliche Philologien aufgegangen. Seit 2013 heißt die nunmehr wieder eigenständige Einrichtung Institut für Fennistik und Skandinavistik.

Heute führt das Institut für Fennistik und Skandinavistik eigenständige Studiengänge sowohl für Skandinavistik und Fennistik (Bachelor, Master und auslaufend Magister) als auch für das Lehramt (Gymnasium und Regionale Schule) in den Fächern Dänisch, Norwegisch und Schwedisch; natürlich ist auch die Promotion möglich. Drei Lehrstühle, fünf Lektorate sowie umfangreiche Bibliotheksbestände bieten beste Voraussetzungen für Forschung und Lehre.

Seit 1992 richten Mitglieder des Nordischen Instituts jährlich das Kulturfestival Nordischer Klang aus.

(Ch. L.)

Literatur zur Institutsgeschichte (in Auswahl)

  1. Beck, Bärbel (1977): Bibliographie nordischer Studien. Teil III (1972–1976). – In: Nordeuropa-Studien 10, 145–162.
  2. Brandt, Marian (2007): Skandinavistik in der DDR [Magisterarbeit im Fach Skandinavistik]. Ludwig-Maximilians-Universität München.
  3. Buchholz, Werner (ed.) (2004): Die universität Greifswald und die deutsche Hochschullandschaft im 19. und 20. Jahrhundert. Stuttgart: Franz Steiner Verlag.
  4. Fietz, Jana (2004): Nordische Studenten an der Universität Greifswald in der Zeit von 1815 bis 1933. Stuttgart: Franz Steiner Verlag.
  5. Friese, Wilhelm (1993): 75 Jahre Nordisches Institut der Universität Greifswald. – In: skandinavistik 23, 110–127.
  6. Grunert, Ursula (1972): Bibliographie nordischer Studien. Teil II (1966–1971). In: Nordeuropa-Studien 5, 107–120.
  7. Hartenstein, Michael/Höll, Rainer/Schwenke, Rainer (1978): Geschichte des Nordischen Instituts bzw. der Sektion Nordeuropawissenschaften von 1918–1933 und von 1945 bis zur Gegenwart. Greifswald.
  8. Höll, Rainer (1997): Die Nordeuropa-Institute der Universität Greifswald von 1918 bis 1945. Mit vergleichenden Betrachtungen zur Greifswalder Nordeuropa-Forschung nach 1945. Überarbeitung der Diss von 1984, Uni Greifswald.
  9. Hube, Hans-Jürgen (1987): Die Nordistik und das Germanische Seminar. – In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Gesellschaftswissenschaft Reihe 36/Heft 9.
  10. Joachimi, Herbert (1978): Die Nordeuropaforschung in der Deutschen Demokratischen Republik und die Sektion Nordeuropawissenschaften an der EMAU. – In: Nordeuropa-Studien, Sonderheft 7.
  11. Joachimi, Herbert (1980): Zur Geschichte nordischer Studien an der Universität Greifswald und zur Entwicklung der Nordeuropawissenschaften in der DDR. – In: Dieter Birnbaum (ed.): Nordeuropawissenschaften in der DDR, 5–9. Greifswald.
  12. Joachimi, Herbert (1981): Nordeuropawissenschaften in der DDR – Blick in die Geschichte. – In: Urania. Monatsschrift über Natur und Gesellschaft 57, 36–39.
  13. Keese, Fritz (1970): Das Greifswalder Institut für Finnlandkunde und seine Nachfolge in Köln. – In: Baltische Studien N.F. 56, 87–91.
  14. König, Anne-Karen/Muschick, Stephan (1990): Was heute gilt, ist morgen nicht mehr relevant: Skandinavistik in Greifswald. – In: norrøna 13, 23–25.
  15. Kress, Bruno (1957/1958): Gegenstand und Anliegen der Nordistik in der DDR. – In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Gesellschafts- und Sprachwissenschaftliche Reihe VII.
  16. Langer, H. (1990): Die Universität Greifswald als Mittler zwischen Schweden un ddeutschen Territorien (16.-18. Jh.). – In: Kulturelle Beziehungen zwischen Schweden und Deutschland im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert, 27-34. Stade.
  17. Magon, Leopold (1956): Die Geschichte der Nordischen Studien und die Begründung des Nordischen Instituts. Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der deutsch-nordischen kulturellen Verbindungen. – In: Festschrift zur 500-Jahrfeier der Universität Greifswald 17.10.1956, Band II, 239–272. Greifswald.
  18. Menger, Manfred/Putensen, Dörte (2000): Finnlandkundliche Traditionen der Universität Greifswald. – In: Pauli Kettunen, A. Kultanen, Timo Soikkanen (ed.): Jäljillä. Kirjoituksia historian ongelmista, Osa 2, 37–59. Turku.
  19. Menger, Manfred (2006): Zur Geschichte des Finnischlektorats und des Lehrstuhls für Fennistik an der Universität Greifswald. - In: Alekstanteri Suvioja/Erkki Teräväinen (eds.): Kahden kulttuurin välittäjä. Hannes Saarisen juhlakirja - Hannes Saarinen 60 vuotta 18.10.2006 [Vermittler zwischen zwei Kulturen. Festschrift für Hannes Saarinen zum 60. Geburtstag], 185–201. Helsinki.
  20. Muschik, Alexander (2004): Im Dienst der "Arbeiter- und Bauernmacht": Der Aufbau der Nordistik in der DDR. - In: Nordeuropaforum. Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur, Heft 2, 27-42.
  21. Nase, Marco (2014): "Att Sverige skall dominera här". Johannes Paul und das Schwedische Institut der Universität Greifswald 1933–1945. – Greifswald: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
  22. Noack-Stolze, Britta (1988): Skandinavistik in Greifswald.– In: norrøna 9, 83–88.
  23. Seth, Ivar (1952): Universitetet i Greifswald och dess ställning i svensk kulturpolitik 1637-1815. Stockholm. = (1956): Die Universität Greifswald und deren Stellung in der schwedischen Kulturpolitik 1637-1815. Greifswald.
  24. Wegener Friis, Thomas (2005): „Det nordiske institut.“ [Buchkapitel] - In: Wegener Friis, Thoma.: Den usynlige front. DDR's militære spionage i Danmark under den kolde krig, 222–234, o.O. [København].