Quo vadis, Skandinavistik?

Herausforderungen und Perspektiven für unser Fach

Diese Einheit dient dem Austausch und der Verständigung über aktuelle und anstehende Herausforderungen für unser Fach und unsere Institute bzw. Abteilungen quer durch die Statusgruppen. Zugleich soll sie als Forum für Kooperationsmöglichkeiten und -formate dienen.

Wie alle Fremdsprachenphilologien sind die meisten Skandinavistik-Studiengänge insbesondere seit der Covid-Pandemie mit sinkenden Studierendenzahlen konfrontiert, während parallel angesichts verschärfter Sparauflagen der Druck auf Studiengänge in kleinen Fächern steigt. Vor diesem Hintergrund wollen wir in einen intensiveren Austausch gelangen, uns gegenseitig über die Situation an unseren Universitäten informieren und gemeinsam Strategien besprechen und entwickeln, wie wir insbesondere die Master-Studiengänge mit ihrer eher geringen Auslastung auch durch Kooperationen möglichst attraktiv gestalten können, wie wir mit fachexternen Gruppen oder gar Mehrheiten in Sprachkursen umgehen, die Neubesetzung frei werdender Stellen sicherstellen und uns darin gemeinsam unterstützen können. Darüber hinaus ist der Ideenaustausch auch hinsichtlich der Studieninhalte, Lehrformate und weiterer strategischer Ideen ausdrücklich erwünscht. Ziel ist es, diesen Austausch bei entsprechendem Interesse auf der ATdS dauerhaft zu etablieren. Geplante Kurzimpulse umfassen:

  • Angebote des Fachinformationsdiensts Nordeuropa (Ruth Sindt)
  • Studienrekrutierung und Online-Repositorien für die skandinavistische Lehre (”Åbo i Norden – Turku Network for Nordic Studies”) (Katharina Pohl, Åbo Akademi und University of Turku)
  • Erasmus Mundus / Epikur / EUCOR (Joachim Grage, Lena Rohrbach)

Wir laden alle Teilnehmenden dazu ein, eigene Fragen, Impulse, Ideen und Konzepte vorzubereiten und in den Austausch einzubringen!

Zeit: 23.09.26, 14:30–16:00 Uhr
Raum: tba
Verantwortlicher: Roland Scheel (rscheel@uni-muenster.de)